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Frühzeitig über das fetale Alkoholsyndrom und seine Folgen aufklären

ÄGGF und Sternstunden e.V. führen gemeinsam FASD-Präventionsprojekt an Schulen fort 

Jährlich werden in Deutschland mehr als 12.000 Kinder mit FASD-Schäden geboren. Tragisch daran: FASD ist zu 100% vermeidbar, wenn Frauen in der Schwangerschaft keinen Schluck Alkohol trinken. Allerdings verzichten nur zwei von zehn Frauen nach Angaben von FASD-Deutschland komplett auf Alkohol in der Schwangerschaft. Dies liegt vermutlich daran, dass ein Großteil der Bevölkerung gar nicht weiß, dass Alkohol auch in geringen Mengen schädigend für das Ungeborene sein kann. Die ÄGGF hat sich deshalb zur Aufgabe gemacht, bereits in den Schulen mit der Aufklärungsarbeit zu beginnen. Denn schon früh werden die Weichen für ein gesundheitsbewusstes Verhalten gestellt.

Die Folgen von FASD sind gravierend. 80% der Betroffenen werden laut Studien nie in der Lage sein, ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben zu führen. Sie sind lebenslang auf fremde Hilfe bei den meisten Dingen des alltäglichen Lebens angewiesen.

Menschen mit FASD-Syndrom leiden an körperlicher, seelischer und/oder geistiger Behinderung. Wachstumsstörungen, Herzfehler, Sprachstörungen oder Hyperaktivität sind mögliche Folgen. 

Bei einigen Neugeboren sind die typischen alkoholbedingten Schädigungen deutlich zu erkennen. Im Unterricht werden den Schülerinnen und Schülern anhand der Puppe „FASI“ die Merkmale des fetalen Alkoholsyndroms gezeigt. FASI ist sehr dünn, hat kleine, leicht schielende Augen und eine sehr schmale gerade Oberlippe. Weitere Merkmale sind z.B. ein kleiner Kopfumfang und eine fehlende Nasenrinne.

Im Rahmen der intensiven Aufklärungskampagne beteiligt sich auch Sternstunden e.V. dieses Jahr wieder mit einem FASD-Präventionsprojekt.
2019 wurden 6.629 Schülerinnen und Schüler mit Unterstützung von Sternstunden e.V. erreicht. Für 2020 sind ähnlich hohe Teilnehmerzahlen zu erwarten.

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