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Projektstart „Gesund starten – Gesund bleiben. Verantwortungsvoller Umgang beginnt auch bei Alkohol schon vor der Geburt“

„FASI“ naturgetreue FASD-Puppe für die ÄGGF-Präventionsarbeit

Die erfolgreiche ÄGGF-FASD Primärprävention an Schulen wird fortgesetzt. Deutschlandweit werden, finanziell unterstützt von der Siemens-Betriebskrankenkasse (SBK), ärztliche Informationsveranstaltungen für Schülerinnen und Schüler der 4. bis 13. Klasse durchgeführt.

Ziel des neuen ÄGGF-SBK-Projekts „Gesund starten – Gesund bleiben. Verantwortungsvoller Umgang beginnt auch bei Alkohol schon vor der Geburt“, ist die frühzeitige Aufklärung zu FASD im Sinne einer FASD-Primärprävention im Vorfeld von Schwangerschaften.  So erhalten Jugendliche verlässliche und verständliche Informationen zum Umgang mit Alkohol.

Die Botschaft lautet: Schwanger – Dein Kind trinkt mit!  Alkohol? Kein Schluck. Kein Risiko

Durch die Vermittlung eines sachgerechten sowie alters- und entwicklungsangepassten Grundwissens zur sexuellen und reproduktiven Gesundheit wird ein Verständnis für die Auswirkungen von Alkohol auf das Ungeborene (Fetal Alcohol Spectrum Disorders/FASD) geweckt. Auch soll die Verantwortung jedes Einzelnen im persönlichen sowie gesellschaftlichen Umgang mit Alkohol bewusst gemacht werden. Denn Alkoholkonsum in der Schwangerschaft ist auch heute noch in Deutschland, wie in vielen anderen Ländern, der häufigste nicht genetisch bedingte Grund für geistige, seelische und körperliche Behinderung. Jährlich werden bei uns schätzungsweise 10.000 Kinder mit FASD geboren. Das entspricht mindestens einem Kind pro Stunde in Deutschland. 80% der Betroffenen werden laut Studien nie in der Lage sein, ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben zu führen.

Im Laufe des Projektjahres werden 500 Klassen im Rahmen der 90-minütigen ärztlichen Informationsstunden aufgesucht. Zusätzliche Elternabende und Lehrerfortbildungen können von den Schulen/Institutionen ebenfalls gebucht werden. Die Informationsveranstaltungen sind für die Schulen kostenfrei, da die SBK diese Maßnahme im Rahmen des Präventionsgesetzes fördert.

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