Für Eltern

Verstehen-loslassen-Halt geben

Die Pubertät stellt auch an die Eltern besondere Anforderungen: Entwicklungen erkennen und richtig einschätzen, komplexe Sachverhalte einfach erklären, den richtigen Rat geben, loslassen und Halt geben - das ist oft nicht einfach.

Rechtzeitig informiert und vorbereitet zu sein ist deshalb wichtig, denn Ihre Kinder...

  • ... kommen früh in die Pubertät.
  • ... stecken aufgrund triefgreifender körperlicher Veränderungen vorübergehend in einem „Fremdkörper“.
  • ... neigen dazu, ihren Körper geringschätzig und abwertend zu beurteilen.
  • ... gehören zu einer medienerfahrenen Generation, die Vieles gehört und gesehen hat, aber Weniges sinnvoll einordnen kann.
  • ... wissen meist viel zu wenig über Hygiene und Gesundheit, den richtigen Umgang mit ihrer Sexualität, über wichtige Vorsorge- und Impfangebote etc.
  • ...gehen häufiger Risiken ein und wissen dann oft nicht an wen sie sich bei Problemen wenden können.

Weil sich Heranwachsende vielfach aus Scham, Unsicherheit und zunehmender Emanzipation ihren Eltern entziehen, ist es wichtig, dass sie für ihre Fragen, Ängste und Nöte kompentente und verlässliche AnsprechpartnerInnen haben. Deshalb bieten wir unsere „ärztlichen Informationsstunden“ an.

Gerne bieten wir auch für Sie als Erziehungsberechtigte Informationsveranstaltungen z.B. in Form von „Elternabenden“ auch an der Schule Ihres Kindes an. So bekommen Sie viele Hintergrundinformationen zu Pubertät und Gesundheit und erfahren, welche Themen wir mit Ihrem Kind besprechen.

Sie haben Interesse an unserer ärztlichen Informationsstunde für die Schule Ihres Kindes oder für die Elternschaft der Klasse/Stufe/Schule?

Ob wir bereits eine ÄGGF-Ärztin/einen ÄGGF-Arzt in Ihrer Nähe haben, können Sie hier nachsehen. Nehmen Sie dann gerne Kontakt zu uns auf. 

Leider können wir nicht immer alle Anfragen erfüllen, weil uns für die Ausweitung unseres Engagements die finanziellen Mittel fehlen. Hier erfahren Sie, wie Sie uns unterstützen können, z.B. mit einer Spende, damit wir zukünftig noch mehr Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene durch die Pubertät und darüber hinaus begleiten können.